Britische UFO-Akten dokumentieren UFO-Vertuschung in großem Stil

By , March 9, 2011 7:16 pm

Quelle: National ArchivesEinem US-Senator wurde der Zugang zu UFO-Informationen verwehrt. Die Akten zum Fall Rendlesham Forest verschwanden aus dem Archiv. Und ein Logbuch der Navy, das Einträge über eine UFO-Sichtung enthielt, fiel zufällig über Bord. Dies sind nur einige Highlights aus den UFO-Akten, die das britische Verteidigungsministerium heute veröffentlichte.

Auf der Webseite des britischen Nationalarchivs (http://ufos.nationalarchives.gov.uk) stehen noch bis zum 3. April 2011 alle neu veröffentlichten Akten zum kostenlosen Download bereit. Danach müssen Interessierte eine Gebühr zur Einsicht zahlen.

Exopolitik Deutschland stellt Ihnen hier die interessantesten Akten aus der mittlerweile 7. Veröffentlichung vor. Die Fälle sind in einzelne PDF-Dateien gegliedert und können direkt aus diesem Artikel herunter geladen werden. Die genaue Herkunft der Dokumente ist jeweils im PDF-Dateinamen angegeben.

US-Senator Barry Goldwater versuchte vergeblich, hinter das UFO-Geheimnis der USA zu kommen

„UFOs interessieren mich schon seit längerer Zeit“, schrieb Senator Barry Goldwater einem Wähler. „Vor 10 bis 12 Jahren habe ich versucht herauszufinden, was sich in dem Gebäude auf dem Wright-Patterson Luftwaffenstützpunkt befindet, wo die Informationen der Luftwaffe gelagert sind. Verständlicherweise wurde meine Anfrage abgewiesen. Das ist immer noch als „Above Top Secret“ klassifiziert” (höchste Geheimhaltungsstufe, d.Üb.) Link: http://db.tt/pbJ3P8O

CIA wollte UFOs zur psychologischen Kriegsführung nutzen

Die Situation der Fliegenden Scheiben beinhalte Gefahrenelemente, „welche bei internationalen Spannungen von Bedeutung für die Nationale Sicherheit sein könnten“, heißt es in einem Memorandum an den Direktor der CIA. Ganz konkret:

„Psychologisch – Trotz der weltweit gemeldeten Sichtungen fanden wir heraus, dass im Untersuchungszeitraum keine Berichte darüber, nicht mal Satirisches, in der sowjetischen Presse erschien (…) Daraus ergibt sich die Frage, ob diese Sichtungen (1) kontrolliert werden können, (2) vorhergesagt werden können und (3) aus Sicht der psychologischen Kriegsführung entweder offensiv oder defensiv genutzt werden könnten.“

Welcher Art diese Kriegsführung sein könnte, darüber klärt das Memo ebenfalls auf:

„Das öffentliche Interesse für das Phänomen, das sich sowohl an den US-Presseberichten als auch an dem Druck auf die Luftwaffe zeigt, deutet darauf hin, dass ein großer Anteil unserer Bevölkerung geistig für die Akzeptanz des Unglaublichen konditioniert ist. Aus dieser Tatsache ergibt sich das Potenzial, eine Massenhysterie und Panik auszulösen.“  LINK: http://db.tt/oAa5M8E

UFO-Logbuch der HMS Manchester ging leider über Bord

Im September 2002 beantragte der ehemalige Flottenadmiral Lord Hill-Norton Einsicht in das Logbuch des Schiffes HMS Manchester. Ihm war zu Ohren gekommen, dass es bei zwei Marineübungen im November 1998 und März 1999 zu UFO-Sichtungen durch die Besatzung dieses Schiffes gekommen war. Mehrere hundert Besatzungsmitglieder sollen den Vorfall beobachtet haben. Im Oktober erhielt der Admiral die Antwort von seinem früheren Arbeitgeber. Das Verteidigungsministerium teilte mit, dass zu diesem Vorfall keine Aufzeichnungen existierten:

„Leider muss ich ich hinzufügen, dass das Logbuch der HMS Manchester vom 1. Februar bis Sonnenaufgang am 13. Februar 1999 bei einem Einsatz in Bodo, Norwegen, verloren ging. Das Logbuch befand sich wie gewohnt auf der Brücke, als das Schiff im Hafen angelegt hatte, und ein ungewöhnlich starker Windstoß hat es über die Reeling geweht.“

Solch dilettantische Vorkommnisse traute der ehemalige Flottenadmiral Hill-Norton seiner britischen Marine nicht zu. In seiner Antwort ans Ministerium schrieb er:

„Ich muss gestehen, dass ich in 49 Dienstjahren bei der Royal Navy, in denen ich auf mehr als 25 Schiffen diente, niemals davon habe, dass ein Logbuch vom Wind über Bord geblasen wurde, vor allem bei einem angelegten Schiff im Hafen.“

Es sei schon merkwürdig, so der Lord weiter, dass solch ein ungewöhnlicher Vorfall sich ausgerechnet  bei einer legitimen UFO-Untersuchung abgespielt haben soll:

„Selbst mein gnädiger Verstand findet, dass die Gutgläubigkeit hier aufs äußerste strapaziert wird. Ich hoffe, Ihr Verstand hat diese Strapazen gut überstanden.“ LINK: http://db.tt/P7FRiz3

Akten zu Rendlesham Forest Fall sind leider aus dem Archiv verschwunden

Eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums: „Wir haben bei Überprüfung der Akten festgestellt, dass bei den erfassten Daten eine riesige Lücke im Zeitraum des Vorfalles klafft. Stattdessen waren andere Akten dort eingefügt. Aber wir haben auch keine Aufzeichnungen darüber, wann diese Akten zerstört wurden“.

„Wenn dies bekannt wird, könnte man es für einen bewussten Versuch halten, die Akten über den Vorfall verschwinden zu lassen.“

LINKS: http://db.tt/MAiRCJM , http://db.tt/I91vNbK

US-Luftwaffe interessiert sich für Unterlagen von Nikola Tesla

Ein Brief der US-Luftwaffe ans FBI: „Wir sind der Ansicht, dass einige der Berichte Teslas grundlegende Prinzipien enthalten könnten, die für gewisse laufende Forschungen beim Verteidigungsministerium von Wert wären. Es wäre sehr hilfreich, Zugang zu seinen Schriften zu erhalten.“ LINK: http://db.tt/OktjAGC

Graham Bethune Pilotensichtung

Am 10. Februar 1951 sichtete Co-Pilot Graham Bethune von der US-Navy auf Flug 125 von Island nach Argentinien ein „sehr helles und großes, halbrundes Fluggerät“. Als sich das Flugzeug näherte, machte es einen Winkel um 150° und verschwand mit „ungeheurer“ Geschwindigkeit. Bethune sagte 2001 beim Disclosure Project über diese Sichtung aus. LINK: http://db.tt/A8pI4Qu

John Callahan Fall (JAL 1628 Alaska)

Am 18. November 1986 machte die Besatzung des japanischen FLuges JAL 1628 über Alaska eine merkwürdige Sichtung aus unmittelbarer Nähe. Blitzende gelbe und grüne Lichter von der Größe einer Boeing 747. Der Pilot flog eine 360°-Kurve, doch das Objekt folgte ihm. Dann verschwand es nach Osten. John Callahan, ehemaliger Abteilungsleiter der amerikanischen Luftaufsichtsbehörde FAA, untersuchte diesen Fall für seine Behörde und berichtete bereits bei zwei Pressekonferenzen den erstaunlichen FAA-Abschlussbericht und darüber, dass die CIA ihn zum Schweigen verdonnern wollte. Die nun veröffentlichten Akten zu diesem Fall enthalten die Zeugenaussagen der Beteiligten.  LINK http://db.tt/yAxOXT4 , http://db.tt/XEk55kk

Briten gegen die UN-Entscheidung 33/426 zur Errichtung einer UFO-Untersuchungsbehörde bei der UNO (1978)

Im Dezember 1978 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Entscheidung 33/426, welche interessierte Mitgliedsstaaten dazu einlud, UFO-Forschung in ihren Ländern zu unternehmen und den Generalsekretär der UNO darüber zu informieren. Die Entscheidung war durch Initiative des Premierministers von Grenada zu Stande gekommen. Wie die britischen Akten zeigen, war England gegen diese Entscheidung und tat alles, um sie zu verhindern:

„Die britische Delegation ist nicht der Meinung, dass eine Behörde zur Untersuchung unidentifizierter fliegender Objekte den Funktionen der Vereinten Nationen angemessen wäre“, heißt es da. Um mögliche „Kosten“ einer UFO-Behörde der UNO gering zu halten wird empfohlen, diese Behörde bei des UNO-Komitees für Weltraumangelegenheiten unterzubringen.  

„Das große Arbeitspensum dieses Komitees ist eine vernünftige Garantie dafür, dass die UFO-Angelegenheit ganz unten auf deren Prioritätenliste stünde und auf unbestimmte Zeit ignoriert wird.“

Interessant: Die deutsche Delegation sprach sich den Akten zufolge dafür aus, dass die UFO-Expertengruppe von der Regierung Grenadas ernannt werden solle. LINK: http://db.tt/C3zRKzG

Weitere Fälle:

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